„Starke Kinder – Gute Freunde“

Unser großes, häuserübergreifendes Projekt ist im Februar angelaufen und erfreut sich unter Kindern aller Altersgruppen großer Beliebtheit!
Egal ob man mit 2-3 Jahren die anderen als Spielpartner gerade erst entdeckt, als 4 jährige/r erste festere Freundschaften eingeht oder gegen Ende der Kitazeit ganz genau weiß, wer seine Freunde sind – Freunde sind ein immer wichtiger werdender Bestandteil im Leben der Kinder.
Mit einem Freund oder einer Freundin macht alles gleich viel mehr Spaß. Freundschaften geben Sicherheit und sind gleichzeitig soziales Übungsfeld. So geht es im Verlauf des Projekts auch ums Streiten – auf dem Streitteppich üben die älteren Kinder im Konflikt zu gemeinsamen Lösungen zu finden.
In allen Gruppen des Kindergartens und der Krippe haben sich die drei Freunde: der dicke Waldemar, Franz von Hahn und Johnny Mauser schon vorgstellt und tauchen immer wieder hier und da auf.
Kleiner Einblick in die einzelnen Gruppen:

Auch in der Hasengruppe sind wir mit dem Projekt „Freunde“ gestartet.Das Kinderbuch „Freunde“ von Helme Heine beschreibt drei gute Freunde, die viele Abenteuer zusammen erleben. Die Kinder in der Krippe haben auch schon richtige Freundschaften gebildet.Es wurden Freundschaftsarmbänder für den jeweiligen Freund gestaltet und zusammen haben die Kinder Fotos mit ihren Freunden gemacht.Ein großes Fensterbild mit Johnny Mauser, Franz von Hahn und dem dicken Waldemar schmückt unsere Gruppe.Wir freuen uns auf viele weitere Angebote, die wir mit den Kindern zu dem Projektthema durchführen.
In der zweiten Krippengruppe – bei den Füchsen – haben wir Freundschaftsbilder gemalt und überlegt, was Freunde miteinander tun. Es entstand ein Plakat, auf dem die Kinder sich gegenseitig helfen, teilen, Schwung auf der Schaukel geben und gemeinsam tolle Dinge planen, wie z.B. einen Bus aus Stühlen. Kürzlich haben uns die drei Freunde ein neues Buch mitgebracht, indem es um die Freude geht, die man empfindet, wenn jemand sich Zeit für mich nimmt.

Das Buch hat uns so gut gefallen, dass wir es als Aktion durch die Familien gehen lassen. So haben Mama und Papa auch ein bisschen Anteil an unserem Projekt.
Die Marienkäfergruppe lernte im Morgenkreis die drei Tiere aus der Bilderbuchgeschichte „Freunde“ kennen. Dazu gehören der dicke Waldemar, Franz von Hahn und Johnny Mauser. Die Freunde erleben viele Abenteuer miteinander und sind immer füreinander da. Die Kinder aus der Marienkäfergruppe malten farbenfrohe Freundschaftsbilder, auf denen sie mit ihrem besten Freund zu sehen sind. Dazu erklärten sie uns, was sie am Liebsten mit ihren Freunden machen. Zum Beispiel tanzen, schaukeln, in der Puppenecke spielen, frühstücken…. Einige Kinder haben noch ein buntes Freundschaftsarmband aus Perlen gebastelt und verschenkt.

So wie es in jeder Freundschaft ist, gibt es viele Glücksmomente und mal ein paar Meinungsverschiedenheiten. Gemeinsam lernen wir mit den Kindern unterschiedliche Gefühle kennen, wie zum Beispiel Freude, Wut und Angst. Die Kinder beschreiben unterschiedliche Erlebnisse, die sie mit diesen Gefühlen verbinden. Nach und nach werden wir noch weitere Gefühle kennen lernen, herausfinden was uns gut tut und wie wir Streitigkeiten richtig lösen können.
Zum Projekt „Gute Freunde – Starke Kinder“ hat die Bienengruppe unter anderem einen Turntag veranstaltet.
Gemeinsam haben wir verschiedene Partnerübungen durchgeführt und die Kinder haben schnell gemerkt, was sie gemeinsam alles schaffen können.
Und dass es wichtig ist einen Freund zur Unterstützung zu haben.


Freundschaftsarmbänder sowie ein Freunde Puzzle wurden in der Mäusegruppe selbst gestaltet und zusammen mit dem Freund gemacht. Weiter geht es damit, dass wir die Kinder fragen, was ihnen an ihrem Freund so wichtig ist und was sie mit ihm gerne tun.


Auch in der Seepferdchengruppe werden die Basisgefühle: Angst, Freude, Wut und Trauer mit Hilfe der Freunde Figuren eingeführt. In jedem Morgenkreis wird ein Gefühl anhand der Gefühlskarten bearbeitet, unterstützt durch kleine Geschichten, Gespräche oder Rollenspiele. Spannend ist z.B., wo sich die Gefühle im Körper bemerkbar machen – also, wo spüre ich sie?
Die Kinder bringen sich mit ihren Ideen ein.

Hier entsteht eine Gefühlsuhr. Fragen nach dem Gefühl von Glück kommen auf. Wie ist das bei den anderen? Wo spüre ich das Glück in meinem Körper? Woran erkenne ich, dass jemand anders glücklich ist? Aber auch, Fragen nach Streit und Wut werden gestellt. Was mache ich mit mir, wenn mein Gegenüber nicht so ist, wie ich ihn/ sie haben will?

Hier wird ein Wutball gebaut.
